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In Teil_1 von „So sicher wie eine Postkarte“ haben Sie einen relativ allgemeinen Überblick über die Arten der Verschlüsselung bekommen. Im zweiten Teil wollen wir diese Kenntnisse etwas vertiefen, ohne dabei jedoch zu technisch zu werden. Unsere Zielsetzung in diesem Artikel ist, dem Leser das theoretische Rüstzeug zu geben, um selbst einen e-Mail-Client (wie z.B. Outlook) so einzurichten, dass Nachrichten ver- und entschlüsselt werden können.

Spätestens seit einem halben Jahr weiß jedes Kind, wie es um die Privatheit der von uns versendeten Informationen per e-Mail und Messaging-Dienst bestellt ist. Ohne geeignete Sicherungsmaßnahmen sind diese Informationen nahezu frei zugänglich. Die Bandbreite der Reaktionen bei der Bevölkerung auf diese Erkenntnis reicht seither von Resignation bis zu paranoidem Aktionismus. Klar ist, dass der Staat allenfalls Rahmenbedingungen schaffen kann. Konkrete Maßnahmen für den Einzelnen kann er nicht treffen. Niemand wird ernsthaft in Erwägung ziehen, dass der Staat darauf achtet ob die eigene Wohnung zur Eigentumssicherung gut verschlossen ist.

Im Heise-Portal wurde heute eine Sicherheitslücke in Fritzboxen der Firma AVM veröffentlicht. Demnach ist es offenbar möglich über die Fernkonfiguration per HTTPS die Telefonie-Funktion missbräulich zu nutzen. Um Schäden vorzubeugen, empfiehlt der Hersteller die Abschaltung der Fernwartungsfunktion. 

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