Existenz-Bedrohung durch IT-Ausfälle

am 06 Januar, 2015

Jedes zweite deutsche Unternehmen hat keinen IT-Notfall-Plan 

Das Bewusstsein für das Risiko eines möglichen Datenverlustes ist bei den meisten Unternehmensverantwortlichen durchaus erkennbar: «Wir haben eine regelmäßige Datensicherung. Im Falle-des-Falles greifen wir darauf zurück.» Existiert in Schadenfall jedoch kein Notfall-Plan im Unternehmen, werden viel Zeit und Nerven damit vergeudet, Dinge ad-hoc zu organisieren. Unter diesem Druck sind Fehler dann nicht selten.

 

Oft ist es wie mit den Schneeketten beim Auto. Sie liegen im Kofferraum und vermitteln “das gute Gefühl“. «Ich habe es vor dem Winter nicht mehr geschafft, das Anlegen zu trainieren. Aber das kann ja nicht so schwierig sein.» Ich spreche dabei aus eigener Erfahrung. Während sich dieses Problem meist mit kalten Händen, verschmutzter Kleidung, einigen Flüchen und etwas Zeitverlust in den Griff bekommen lässt, sind die Folgen eines unvorbereiteten IT-Ausfalls oder gar Datenverlustes nicht selten langwieriger und sogar manchmal existenzbedrohend.

Deshalb ist das planerisch-strukturierte Vorgehen in einem IT-Notfall absolut notwendig. Konzeptionell ist es dabei wichtig, u.a. folgende Sachverhalte zu definieren: 

  • Was passiert, wenn IT ausfällt?
  • Wann handelt es sich um einen IT-Notfall?
  • Welche Systeme betreffen welche Bereiche des Unternehmens?
  • Welche Abhängigkeiten von Daten unterschiedlicher Anwendungen müssen bei der Rücksicherung beachtet werden?
  • Wer trifft Entscheidungen?
  • Wer wird benachrichtigt?
  • Definition einer Maßnahme-Kette zur Wiederherstellung der Lauffähigkeit 
  •  …

 

 Ein maßgeschneidertes Notfall-Konzept

Einzel- oder kleine Unternehmen benötigen andere Konzepte als mittlere oder große Betriebe. Es liegt auf der Hand, dass z. B. die organisatorischen Maßnahmen bei wenigen Mitarbeitern deutlich geringer sind als bei einer großen Mitarbeiterzahl. Die Zielsetzung des Notfall-Managements sollte immer sein, wichtige Unternehmensprozesse von kritischen Ereignissen zu isolieren. Unbedingt sollten größere Schaden-Ereignisse keine grundsätzliche Existenzbedrohung darstellen.

 

Die Kosten

Investitionen, die sich nur in dem einen Fall auszahlen, den es zu verhindern gilt, sind nicht sonderlich populär. Man investiert in die Vorsorge. Und dennoch: ein wichtiger Effekt ist, dass der Unternehmer sich ein Bewusstsein für die kritischen Geschäftsprozesse verschafft. Daraus lassen sich unter anderem Maßnahmen zur Absicherung und sogar zur Steigerung der Effizienz treffen.

Sehen Sie einen Bedarf? Wir unterstützen Sie gern bei einer Risiko-Analyse und bei der Abwicklung.

 

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